Das 49. Kuhlenfest in Uedding

Mönchengladbach

Fotos: Andreas Reitz

Bereits zum 49. Mal fand in De Ueddinger Kull das traditionelle Kuhlenfest statt. Eine Veranstaltung dieser Art wäre ohne zahlreiche ehrenamtliche Helfer nicht möglich. Neben dem St. Sebastianus Schützenzug und dem Jägerzug Nonnenmühle, unterstützte auch der Männerverein St. Pius X. Uedding tatkräftig das Fest.

Sven Raschke und Sebastian Krack von der Stadtsparkasse Mönchengladbach, Geschäftsstelle Neuwerk, standen bei sommerlichen Temperaturen am Grill und versorgten die zahlreichen Besucher mit Würstchen und Steaks. Nicht nur die Schlange am Gläserverkauf war lang, auch die am Grill.

Pünktlich um 18.00 Uhr Fassanstich durch die beiden Bürgermeister der Stadt Mönchengladbach, Bernhard Stein und Martin Heinen: mit nur drei Schlägen war angezapft.

Die Festfläche füllte sich schnell, denn bei bestem Sommerwetter ließen sich viele Besucher das Fest nicht entgehen. Unter den Gästen waren neben den beiden Bürgermeistern auch der ehemalige Ratsherr Stefan Dahlmanns (FDP), Andreas Pillen (CDU), Pfarrer Thomas Porwol, Ratsherr Robert Baues (CDU), Ratsherr Willi Schmitz (CDU) sowie Bezirksvertreter Thomas Müller (CDU).

Von 18.00 bis 20.00 Uhr liefen die Zapfhähne nahezu ununterbrochen. Insgesamt wurde aus fünf Bierfässern gezapft. Die Getränke wurden von der Oettinger Brauerei gesponsert. Bereits im Vorfeld konnten die Besucher für vier Euro ein Motivglas erwerben. In diesem Jahr zierte die historische Engelsmühle aus dem Jahr 1913 die Gläser. Das Glas konnte dann mehrfach kostenfrei gefüllt werden. Im modernen Sprachgebrauch könnte man das Angebot als „Bier- und Softdrink-Flatrate“ bezeichnen – für lediglich vier Euro. Der Erlös der Veranstaltung kommt in diesem Jahr den KITAS Kinderplanet an der Rüdigerstraße sowie Regenbogenland zugute.

Ein weiterer Grund zur Freude war die neue Stromversorgung auf dem Festplatz. „Endlich haben wir Strom hier auf dem Platz", so Willi Schmitz. Alle Parteien bis auf eine haben dem Anschluss zugestimmt. Dafür sind wir sehr dankbar.

Die Besucher kamen nicht nur aus Uedding und Mönchengladbach, sondern auch aus den umliegenden Orten wie Hochneukirch und Jüchen. Die weiteste Anreise hatten jedoch Sylvia und Ingo. Die beiden, die 2005 nach Lürrip gezogen sind, reisten eigens aus ihrem Urlaub beziehungsweise ihrer ursprünglichen Heimat Sachsen an, um das Kuhlenfest nicht zu verpassen. Ihren sächsischen Dialekt können sie zwar bis heute nicht verbergen, doch gerade das sorgt immer wieder für viele sympathische Gespräche. Für sie stand fest: Zum Kuhlenfest muss man einfach dabei sein.

Bis 20.00 Uhr wurden schließlich die letzten Fässer geleert und die Besucher ließen den gelungenen Sommerabend in geselliger Atmosphäre ausklingen.



Mönchengladbach

Mönchengladbach

Mönchengladbach

Mönchengladbach

Mönchengladbach

Mönchengladbach

Mönchengladbach

Mönchengladbach

Anzeigen aus der Region