Extremismus entschieden entgegentreten – Entwicklung auch in Mönchengladbach ernst nehmen

Mönchengladbach

Jochen Klenner | Foto: Laurence Chaperon

Für die beiden Mönchengladbacher Landtagsabgeordneten Vanessa Odermatt und Jochen Klenner steht fest: Die Bedrohung durch Extremismus nimmt weiter zu. Der jetzt vorgestellte Verfassungsschutzbericht für das Jahr 2025 in Nordrhein-Westfalen mache deutlich: Die Bedrohung durch Extremismus nehme weiter zu. Mit einem erneuten Höchststand politisch motivierter Straftaten und steigenden Zahlen in allen extremistischen Bereichen stehe unsere freiheitliche demokratische Grundordnung unter wachsendem Druck. Auch Mönchengladbach wird in dem Bericht an zwei Stellen erwähnt.

So wird die Stadt als einer der lokalen Schwerpunktorte im Bereich des islamistischen Salafismus benannt. Zudem gab es ein Treffen von sogenannten Reichsbürgern in Mönchengladbach im Herbst 2025.
 
Insgesamt seien die Zahlen des Berichts ein klarer Auftrag zum Handeln: "Extremismus – egal ob von rechts, links oder religiös motiviert – gefährdet den gesellschaftlichen Zusammenhalt und unsere Demokratie. Diese Entwicklung dürfen wir nicht hinnehmen. Es braucht einen starken Rechtsstaat, gut ausgestattete Sicherheitsbehörden und eine wachsame Gesellschaft, die klar Haltung zeigt", so Odermatt und Klenner. 
 
„Diese Entwicklungen sind nicht abstrakt, sondern betreffen uns ganz konkret vor Ort. Extremistische Ideologien dürfen in unserer Stadt keinen Raum bekommen – weder im digitalen Raum noch auf der Straße. Hier sind Sicherheitsbehörden, aber auch Zivilgesellschaft, Schulen und Vereine gleichermaßen gefordert. Prävention, Aufklärung und konsequentes Einschreiten gehören zusammen. Wir müssen Radikalisierung frühzeitig erkennen und verhindern – gerade auch zum Schutz junger Menschen. Gleichzeitig gilt: Wer unsere freiheitliche Ordnung angreift, muss die klare Antwort des Rechtsstaats spüren.“



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