FDP: "Wer andern eine Grube gräbt …"

Mönchengladbach

Klaus Gritschneder

Klaus Gritschneder ist Pressereferent der FDP MG. Als solcher macht er sich Gedanken über die Bedenken der Mönchengladbacher Grünen zur Möglichkeit von Windrädern im Hardter Wald. Gritschneder schreibt:

"Das gute alte Sprichwort fällt den Grünen jetzt selbst auf die Füße. Wer immer mehr Windräder fordert, die nicht nur immer schneller gebaut, sondern auch immer höher werden sollen,  braucht dafür Platz. Auf vielen Flächen in NRW stehen sie schon dicht gedrängt. An diesen Stellen kann man alte Windräder durch neue, effizientere ersetzen, die aber wesentlich höher sind. Gerne sollen diese in den Anflugschneisen des Flughafens Mönchengladbach aufgestellt werden. Privatfliegerei ist den Grünen sowieso ein Dorn im Auge. Der Flughafen, gerade 70 Jahre alt geworden, ist aber ein wichtiger Wirtschaftsfaktor für die Stadt, außerdem geht es hier auch um Flugsicherheit. Ein Thema, für das sich die FDP schon lange einsetzt. Was bleibt, ist neue Flächen auszuweisen, zum Beispiel im Hardter Wald oder im JHQ. Doch das wollen die Grünen auf keinen Fall. Als Mahnung stellen sie einen mannshohen Sensenmann an eine 180 Jahre alte Stieleiche."

Dazu MdL Dietmar Brockes: „Die schwarz-grüne Landesregierung hat durch ihr völlig überzogenes Vorziehen der Ausbau- und Flächenziele für die Windenergie von 2032 auf 2026 dafür gesorgt, dass solche Flächen jetzt ausgewiesen wurden. Es ist an Scheinheiligkeit kaum zu überbieten, wenn grüne Politiker vor Ort dies nun beklagen. Zumal die grüne Landtagsabgeordnete aus Mönchengladbach Lena Zingsheim-Zobel dieses ideologische und bürgerferne Hauruckverfahren gegen die Interessen der Kommunen mitgetragen hat.“

Klaus Gritschneder ist nun gespannt, wie die Grünen wieder aus der selbst geschaufelten Grube rauskommen."

 



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