Diesen Winter war die Geräuschkulisse in der Turnhalle des Gymnasiums Geroweiher an der Balderichstraße 8 ungewöhnlich. Statt quietschender Sportschuhe, titschender Bälle und lauter Rufe, prägte Baulärm die Szenerie. Denn von November bis Januar hat die Stadt das denkmalgeschützte Gebäude umfassend saniert.
Die Geschichte der Halle gab den Rahmen der Sanierung vor, denn das Gebäude steht unter Denkmalschutz. Ziel der Sanierung war es deshalb, wieder gute Bedingungen für Schule und Vereinssport zu schaffen, dabei aber gleichzeitig die historische Substanz zu sichern. Die Bauarbeiten hat das städtische Gebäudemanagement eng mit der Denkmalbehörde abgestimmt.
Im Fokus der Arbeiten stand der Hallenboden. Der bisherige Parkettboden wurde vor dem Hintergrund des Denkmalschutzes nicht entfernt, sondern geschützt und mit Platten abgedeckt. Darauf verlegten Fachfirmen dann einen neuen PVC-Belag. Dieser hält den heutigen Anforderungen stand und bewahrt zugleich das Original darunter.
Auch weitere Bereiche wurden modernisiert. Der Prallschutz an den Wänden wurde erneuert und ergänzt und sorgt nun für mehr Sicherheit. Neue Schallschutzvorhänge verbessern die Akustik spürbar. Zudem erhielt der Boden neue Markierungen, die für klare Spielfelder und einen sicheren Ablauf im Sportbetrieb sorgen. Seit Anfang des Jahres können Schülerinnen und Schüler die Halle wieder nutzen. Damit die Halle demnächst gänzlich in neuer Frische erstrahlt, ist noch ein neuer Anstrich der Wände geplant.