Unser Ding – Blues, Rock, Pop: Doppelkonzert in der Schriefersmühle

Mönchengladbach

Kultband HIER GEHT WAS| Foto: privat

„Die Mühle ist für uns längst zu einem Stück Zuhause geworden“, so Stephan Schwiers und Gerd Klöcker. Schwiers ist der musikalische Kopf der Gladbacher Kultband HIER GEHT WAS. „Unser erstes Konzert dort war vor etwa acht Jahren, wenn ich mich recht erinnere. Nun haben wir beinahe das halbe Dutzend voll“, setzt er hinzu.

Der Titel des Abends war auch diesmal schnell gefunden. Unbestätigten Gerüchten zufolge soll das eine oder andere geistige Getränk im Spiel gewesen sein. Gerd Klöcker verrät nur soviel: „Wir sind Nachbarn und die Wege sind kurz.“ 

In diesem Jahr wird es Ende Mai wieder ein Doppelkonzert sein. Und wieder mit der befreundeten Band GERD KLÖCKER AND FRIENDS. "Die Neuauflage hat einen ganz einfachen, aber umso schöneren Grund", so Gerd Klöcker, den viele aus seiner Zeit als Gitarrist bei Wallenstein, seinen Performances, Faustlesungen und Ausstellungen kennen: „Der Erfolg im vergangenen Jahr hat uns beinahe umgehauen. Wir hätten auch noch einen dritten Abend spielen können, so viele Kartenanfragen hat es gegeben.“

HIER GEHT WAS spielen mittlerweile weit über die Region hinaus ihre erdige Musik. „Eine Mischung aus Rock, Pop, Blues und Folk“, skizziert Gitarrist Manfred „Manna“ Meurer den Stil des Quartetts, das schon mehr als zehn Jahre gemeinsam tourt. Zur Band gehören auch Dirk Rütten und Arnold Küsters. 

GERD KLÖCKER AND FRIENDS sind neben dem Namensgeber auch Judith Moll, Lina Klöcker, sowie Thomas und Beate Jakobs. Sie haben eine Setliste zusammengestellt, „aus rockigen und poppigen Songs mit mehrstimmigem Gesang, teils autobiographischen, teils realitätsnahen Charakters“, so Gitarrist und Sänger Thomas Jakobs. Durch ihr empathisches Zusammenwirken geben alle den dargebotenen Songs stets etwas Persönliches und Individuelles“, betont Klaus Wörndle vom Förderverein Schriefersmühle. Und Lina Klöcker ergänzt: „Das Publikum kann sich auf eigenwillige Interpretationen freuen.“

Es werden mit Sicherheit wieder zwei besondere Abende werden, betont Judith Moll, die mit Gerd Klöcker bereits eine Ausstellung in der Mühle hatte: Das liegt auch an der Atmosphäre der liebevoll restaurierten Mühle, die eines der ältesten weltlichen Bauwerke in Mönchengladbach ist.“

Gitarrist und Drummer Dirk Rütten hat schließlich noch einen wertvollen Tipp für die Fans handgemachter Musik. Der Abend werde so etwas wie ein humorvolles Roadmovie schräger Vögel, verliebter Jungs, schlauer Frauen, liebenswerter Typen und waschechter Arschlöcher. „Die Erfahrungen der letzten Jahre haben gezeigt, dass die Karten ruckzuck weg sind. Daher sollte man seine Plätze rechtzeitig reservieren.“

  • Wann: 29. und 30. Mai 2026
  • Einlass jeweils ab 19.00, Beginn 20.00 Uhr.
  • Adresse: Schriefersmühle 25, 41179 Mönchengladbach
  • Tickets: 15,00 Euro.

Kartenreservierungen über Klaus Wörndle vom Förderverein Schriefersmühle unter f.woerndle@gmx.de oder per Telefon 02161/584367.



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