Verdi-Reqiuem

Mönchengladbach

Foto: Julian Scherer

6. Sinfoniekonzert der Niederrheinischen Sinfoniker 2025/26

Mit seiner Messa da Requiem gelang Giuseppe Verdi eines der bekanntesten chorsinfonischen Werke. Seine Anfänge gehen auf den Tod Gioachino Rossinis am 13. November 1868 zurück. Zutiefst erschüttert veranlasste Verdi, dass die führenden Komponisten Italiens gemeinsam ein Requiem schrieben, zu dem jeder einen Satz beisteuern sollte. Die geplante Aufführung des Werks scheiterte jedoch an Eitelkeiten und Intrigen. 

Als 1873 Alessandro Manzoni starb, erinnerte sich Verdi an sein damals komponiertes „Libera me“ und machte es zur Keimzelle eines Requiems zu Ehren des bewunderten Dichters – mit kraftvollen Chorfugen, virtuosen Soli, eindringlichen Klängen und einer gewissen Opernhaftigkeit. Die riesige Besetzung in Chor und Orchester unterstützt die beeindruckende Wirkung. Aber trotz aller hellen Momente stehen für Verdi der Schrecken und die Angst vor dem Tod im Mittelpunkt, was er ergreifend darzustellen weiß.

Nach bald 16 Jahren erklingt am Donnerstag, 21. Mai um 19.00 Uhr in der Kaiser-Friedrich-Halle Mönchengladbach dieses beeindruckende Werk wieder bei den Niederrheinischen Sinfonikern. Im stimmgewaltigen Chor wirkt als neue Kooperation der Crescendo Chor Krefeld mit.

Konzertkarten sind erhältlich an der Theaterkasse MG, Tel.: 02166/6151-100, theaterkasse-mg@theater-kr-mg.de, online unter www.theater-kr-mg.de sowie am Konzerttag an der Tageskasse. 



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