Zwar zogen die meisten Vorstandsmitglieder in der Vergangenheit schon begeistert mit im Zug – aber ihn zu organisieren und bis ins Detail zu planen – das ist schon eine andere Hausnummer.
Michael Thomaßen hat im HVO-Vorstand den Schwerpunkt Martinszug. Dennoch standen ihm weitere Vorstandsmitglieder zur Seite. Und gemeinsam ging alles glatt. Am guten Ende half, dass die neuen Vorstandsmitglieder des HVO weitgehend gestandene Vereinsmenschen sind.
Schüler/innen dreier Schulen nahmen am Martinszug teil: die der kath. Grundschule Bell, der Gemeinschaftsgrundschule Astrid-Lindgren und des Gymnasiums Odenkirchen. Sie führten auch ihre jeweilige Großfackel mit. Die vierte Großfackel ist ein Phänomen: sie wurde von der Kolpingsfamilie Odenkirchen gebaut und begeht bald ihr 20jähriges Jubiläum. Der Nachbau der kath. Kirche von St. Laurentius ist so gut gelungen, dass das Modell immer wieder die Blicke auf sich zieht und vielfach fotografiert wird.
An die Schulen schlossen sich zahllose Odenkirchener an. St. Martin ritt auf einem erfahrenen und aufmerksamen Pferd aus dem Reitstall Krings in Jüchen.
Der Bettler wurde von Ralph Köllges verkörpert, der von Beruf Kinderarzt ist und für den klar war: „Es ist schön, die leuchtenden Kinderaugen zu sehen. Mir hat es viel Spaß gemacht.“ Übrigens: Köllges ist auch der amtierende Burggraf der KG Ruet-Wiss Okerke.
Die Freiwillige Feuerwehr Odenkirchen begleitete – wie jedes Jahr – nicht nur den Zug, sondern betreute auch rundum das Martinsfeuer. Das Holz dazu lieferte kostenfrei die Firma Ernst Zimmermanns GmbH. Der Bettler saß auf Stroh des Mongshofer Bauern Kamphausen. Die Martinsgeschichte wurde sehr schön vorgetragen von Schüler/innen des Gymnasiums.
Für die Sicherheit des Zuges sorgten der Bezirksdienst der Polizei, die FFO und die Johanniter. Letztere sicherten den Zugweg flexibel mit drei Krädern.
Für den guten Ton sorgten die Showtrompeten Odenkirchen, das Jugendblasorchester Günhoven und das Trompetencorps Schwarz/Weiß Mönchengladbach.
Viele Details tragen zu einem erfolgreichen Zug bei: der Strom für die Beleuchtung der Abschlussfeier stammte von einem Anwohner der Burgfreiheit. Patrick Schäfer, den wir auch von der Band CAEBO kennen, sorgte nicht nur für Licht – sondern auch für einen glasklaren Ton während des Vortrages der Martinsgeschichte.
Als die Musiker gemeinsam das Martinslied spielten, das dann auch aus zahllosen Kehlen klang, endete ein schöner und gut gelungener Martinszug. Das Wetter blieb trocken und Heimatvereinsvorsitzender Burkhard Halm strahlte: Er bedankte sich bei allen Aktiven und natürlich bei seinem Vorstandsteam des HVO.
So wie viele Odenkirchener, so traf sich auch der Vorstand im Dörfchen der Bürgerstube zu einem Getränk. Das hatten sich die HVOler redlich verdient.
42. Odenkirchener Martinszug ein schöner Erfolg
Odenkirchen
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