Der Text dieses Requiems basiert nicht auf der lateinischen Totenmesse sondern auf Worten aus der Bibel nach der Übersetzung von Martin Luther. Brahms komponierte dieses Requiem aus dem Gedanken heraus, den Hinterbliebenen Trost zu spenden. Die Trauer über den Tod seiner Mutter sowie über den seines Freundes Robert Schumann verarbeitete er wohl in diesem berührenden Werk.
Der Musikwissenschaftler Eduard Hanslick drückt es so aus: “Brahms wählt die deutschen Bibelworte so, dass die eigenste Natur der Musik und damit zugleich das Gemüt des Hörers in intime Mitwirkung gezogen wird.” (BR Klassik)
Als sein “Deutsches Requiem” 1869 uraufgeführt wird, ist Johannes Brahms gerade einmal 35 Jahre alt. Das Werk machte ihn zu einem der berühmtesten Komponisten seiner Zeit. Über sein Chorwerk sagte er später: ”Ich habe nun Trost gefunden.”
Die Aufführung mit 80 Chorsängerinnen und -sängern, Solisten und 30 Instrumentalisten findet statt am Hochfest Allerheiligen, 1. November 2026, um 16.00 Uhr in St. Laurentius, MG-Odenkirchen.
- Annabelle Heinen, Sopran
- Joel Urch, Bariton
- Gladbacher Kammerphilharmonie
- Chorprojekt Mönchengladbach
- Leitung: Stephanie Borkenfeld-Müllers
VVK: 20 Euro. Abendkasse: 24 Euro.