Die rund 400 Kinder pro Woche sind mit Leib und Seele dabei. Sie können ihre eigene Stadt gestalten, erhalten in ihrem „Rathaus“ den eigenen Kreativstadt-Ausweis und wählen in einer echten Wahl ihre eigenen Bürgermeister/innen – auf Basis eigener Verbesserungsvorschläge für die Kreativstadt. Auf ihrer Kinder-Pressekonferenz konnten sie aus eigener Perspektive berichten, was alles in der Kreativstadt während der Woche passiert ist, und auch Fragen beantworten. Oberbürgermeister Felix Heinrichs hörte mit Interesse zu, was die „Kleinen“ zu sagen hatten vom Wahlkampf über die Wahl mit einer sehr hohen Beteiligung bis zur Umsetzung ihrer eigenen Ideen, und er meinte „aus ganz Mönchengladbach sollte man doch eine Kreativ-Stadt machen.“
Darüber hinaus stellten die Kinder die Ideen und Ergebnisse vor, die sie in ihren Projektgruppen entwickelt hatten, einschließlich verschiedener Mitmachaktionen. Abwechslungsreich auch das Programm mit Theateraufführungen, Tanzdarbietungen, musikalischen Beiträgen, die mit großem Applaus belohnt wurden.
Im Atelier konnten die Kinder ihrer Kreativität freien Lauf lassen. So wurde mit Hilfe von Schülern/innen verschiedener Schulen die reinsten Kunstwerke gefertigt, z.B. beim Basteln mit Hilfe von 3D-Druckern. Es entstanden Wasserraketen außerdem Mobiles, Masken, Armbänder und Vogelhäuser. Nicht zu vergessen die eindrucksvollen Graffiti-Kunstwerke.
Im Theaterzelt wurden Kulissen gebaut und Auftritte geprobt, Tanz-Choreografien, Akrobatik, Tennis, Fußball, Skaten gab es in der Bewegungsarena, experimentiert werden konnte im Entdecker/innen-Labor, so dass die Freude an Naturwissenschaft und Technik geweckt wurde. Bei so vielen Kreativangeboten, die begeistert angenommen wurden, konnte glatt mal das Handy vergessen werden!
Zur Freude aller großen und kleinen Festival-Besucher war auch Maskottchen Jünter gekommen.
Begleitet wurde das Programm von einem Team aus pädagogischen Fachkräften, Honorarkräften und Ehrenamtlichen. Möglich wird die Kreativstadt durch die Zusammenarbeit mit Partner/innen und Sponsor/innen. Viele Eltern, Ehrenamtliche der AWO und Mitarbeiter des Jugendamtes unterstützen das Projekt. Ansprechpartner ist auch unbedingt Sebastian Dreyer, Sozial- und Jugenddezernent.
Vieles stand noch auf dem Programm draußen auf der großen Wiese. Leider machte ein heftiges Gewitter mit starkem Regen an diesem ersten Festivaltag einen Strich durch die Rechnung. Aber es gibt ja noch eine Chance am nächsten Freitag (28. August), das Festival zu genießen - hoffentlich ein paar Stunden Feiern ohne Regen!