Hilfe für die Kleinsten und ihre Familien: Patientenbeauftragte der Landesregierung besucht Städtische Kliniken

Rheydt

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„Medizinische Spitzenversorgung und Menschlichkeit gehören hier zusammen“

Die unabhängige Patientenbeauftragte der Landesregierung Claudia Middendorf hat die Frühgeborenen-Station der Städtischen Kliniken Mönchengladbach besucht. Initiiert hatten den Austausch die beiden CDU-Landtagsabgeordneten Vanessa Odermatt und Jochen Klenner. Im Mittelpunkt des Gesprächs mit Chefärztin Dr. Sabine Keiser und ihrem Team standen die Versorgung von Frühgeborenen und die Unterstützung ihrer Familien.
 
Auf der Frühgeborenenstation informierten sich Middendorf, Odermatt, Klenner und die Aufsichtsratsvorsitzende der Kliniken Marion Gutsche über die medizinische Versorgung besonders kleiner Frühgeborener und sprachen mit Müttern und Angehörigen, dem Klinikpersonal sowie Vertretern des Fördervereins Zwergnase. „Wenn ein Kind viel zu früh auf die Welt kommt, beginnt für die ganze Familie eine Zeit voller Sorgen, Ungewissheit und Hoffnung. Neben medizinischer Spitzenversorgung brauchen die Familien dann Menschen, die ihnen mit Zeit, Wärme und Menschlichkeit zur Seite stehen. Genau das haben wir hier sehr eindrucksvoll erlebt“, erklären die beiden Landtagsabgeordneten Odermatt und Klenner. 
 
Das Elisabeth-Krankenhaus ist die geburtenstärkste Klinik Nordrhein-Westfalens und verfügt über ein Perinatalzentrum Level 1. Damit ist es auf die Versorgung von Früh-, Risiko- und Mehrlingsgeburten sowie besonders kleiner Frühgeborener spezialisiert.

Claudia Middendorf betonte bei dem Besuch die besondere Bedeutung einer verlässlichen Begleitung der Familien: „Gerade in einer solchen Ausnahmesituation müssten sich Eltern darauf verlassen können, dass ihr Kind bestmöglich versorgt wird und zugleich ihre eigenen Sorgen und Bedürfnisse gesehen werden.“
 
Ein weiterer Schwerpunkt des Besuchs war das Sozialpädiatrische Zentrum (SPZ). Dort informierten sich die Gäste darüber, wie Kinder mit Entwicklungsauffälligkeiten, chronischen Erkrankungen oder besonderen Unterstützungsbedarfen und ihre Familien auch nach dem Klinikaufenthalt weiter begleitet werden. „Uns war wichtig, nicht nur auf die akute medizinische Versorgung zu schauen. Für viele Familien beginnt anschließend ein längerer Weg. Deshalb sind verlässliche Ansprechpartner, eine gute Vernetzung der verschiedenen Hilfen und eine möglichst unkomplizierte Unterstützung so wichtig“, so Odermatt und Klenner.

Besonders dankten Middendorf, Odermatt, Gutsche und Klenner den Mitarbeitern der Städtischen Kliniken sowie den ehrenamtlich Engagierten des Fördervereins Zwergnase. „Wir haben bei unserem Besuch viel fachliche Kompetenz erlebt, aber genauso viel Herz und persönliches Engagement. Dafür gebührt allen, die sich jeden Tag um die kleinsten Patienten und ihre Familien kümmern, unser großer Dank.“



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