An der Exkursion nahmen Frauen aus sieben Nationen teil: Deutschland, Afghanistan, Iran, China, Angola, Mali und Nigeria. Ziel der Veranstaltung war es, den interkulturellen und interreligiösen Dialog zu fördern, Vorurteile abzubauen und das gegenseitige Verständnis zu stärken.
Im Mittelpunkt stand eine Führung durch die Moschee, bei der die Teilnehmerinnen Einblicke in die Architektur, die religiöse Praxis sowie die Bedeutung der Moschee als Ort des Glaubens und der Begegnung erhielten. Den Abschluss bildete ein gemeinsamer Restaurantbesuch, um Gespräche in ungezwungener Atmosphäre zu führen. Insgesamt war es ein schöner und interessanter Ausflug.
Die Exkursion leistet einen wichtigen Beitrag zu den Zielen des Landes NRW im Bereich der Radikalisierungsprävention. Persönliche Begegnungen, Wissen über unterschiedliche Religionen und Kulturen sowie der offene Dialog fördern gesellschaftlichen Zusammenhalt, stärken demokratische Werte und tragen dazu bei, Vorurteile und Polarisierung entgegenzuwirken. Gerade der direkte Austausch zwischen Menschen unterschiedlicher Herkunft und religiöser Prägung schafft Vertrauen und unterstützt ein friedliches und respektvolles Miteinander.
Die Integrationsstelle der Stadt Jüchen setzt mit solchen Angeboten gezielt auf Begegnung, Teilhabe und gegenseitiges Verständnis. Damit werden die Ziele der Landesförderung praxisnah umgesetzt und die interkulturelle Kompetenz der Teilnehmenden nachhaltig gestärkt.